Hähnchen unter Druck

Bei unseren Küken dieses Jahr war ein Hahn dabei und wir haben uns entschieden diesen erstmal zu behalten. Wie sich das im Detail dann verhält, da wir mitten in der Stadt umgeben von Nachbarn wohnen, müssen wir erst austesten. Bisher ist die Frustrationstoleranz unserer Nachbarn beim lauten Hühnergegacker sehr hoch. Wie es dann bei uns und den Nachbarn mit Hahnen-Kikeriki aussieht, dass wird die Zeit zeigen. 

Allerdings ist so eine Nachzucht von Hühner gar nicht mal so zeitunintensiv. 

  
Nachdem die Mutter entgluckt hatte, haben wir die Küken noch separiert aber mit Sichtkontakt zu den Anderen gelassen. Das klappte so gut, dass wir uns entschieden nach 1 Woche die kleinen Hühner mit den großen Hühnern zusammen zu lassen. 
Nun zeigt aber auch hier die Natur wieder einmal das die Verhaltensbiologie und die Sozielentwicklung von uns Menschen gar nicht soweit weg sind von der eines Huhns. Das die Kleinen die Kleinen sind, war unumstritten und es gab erstmal an der sogenannten Hackordnung im Stall nichts zu ändern. 

  
Jedoch ahnten die Großen, dass zeitnah mit dem Hahn im Stall ein anderer Wind wehen wird und nutzen nun Ihre einzig verbleibende Chance – sie hacken, jagen und mobben den Hahn, dass dieser um sein Leben fürchten muss. Hetzjagden sondergleichen spielten sich ab, so dass wir nun erstmal wieder die kleinen Hühner samt Hahn räumlich getrennt von den großen haben, damit diese den Hahn nicht umbringen.

 

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