Hagebuttenhaufen

Weiter geht es mit der kleinen Wildpflanzenreihe. Heute sind wir losgezogen und haben eine Menge Hagebutten gesammelt.    

Schon in meiner Kindheit habe ich die gemeinsam mit meinen Eltern gesammelt und wir haben diese dann getrocknet für Tee.  


Nur eine Sache hatte ich verdrängt in den letzten Jahren, die Arbeit die einzelnen Hagebutten aufzuschneide, damit sie besser trocknen. Denn die Haare auf den Kernen innen sind ein astreines Juckpulver. Damit haben wir uns als Kinder schon immer gegenseitig zum Wahnsinn getrieben. Also beim aufschneiden bloß nicht sich irgendwo kratzen, sonst juckt es die ganze Zeit und wird schlimmer und schlimmer. 

   

Nach dem trocknen dann ab in die Gläser für den Vitamin C Tee im Winter   

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Weißdornbeerenbeute

Im Spätsommer kann man gar nicht oft genug in den Wald und aufs Feld um einzusammeln was dort wild wächst und wuchert. 

Je mehr man darauf achtet, desto mehr findet man. Deswegen wird es jetzt wohl eine kleine Reihe von Wildpflanzenbeiträgen geben. 

Heute gab es einen kleinen Weißdornbeerenbeutezug.  

Ziemlich schnell bekommt man eine große Schüssel zusammen gesammelt.  Und weil der Weißdorn teilweise ziemlich tief hängt, kann jeder mitsammeln. 

Zu Hause haben wir dann die Beeren gewaschen und die Hälfte zu einem Weißdorn-Apfel-Gelee verarbeitet und die andere Hälfte getrocknet. Die getrockneten Beeren werden im Winter zu Tee.
Das Rezept für das Weißdorn-Apfel-Gelee geht wie folgt:

  • 500g Weißdornbeeren
  • 500g Apfelsaft
  • 250g Gelierzucker 1:2
  • Saft einer 1/2 Zitrone

Erst die Weißdornbeeren mit dem Apfelsaft bedecken und ein paar Stunden stehen lassen. Dann mit dem Zitronensaft zusammen 15min aufkochen und danach passieren. Das entstandene Gelee mit dem Gelierzucker noch einmal für 7min aufkochen und in Gläser abfüllen

  
Fazit von der Marmeladen-Gelee-Frühstücksfraktion: sehr lecker!

  

Brennnesselsamensammelei

Wer sagt eigentlich das man alles selbst anbauen muss. Selbstversorger heißt doch lediglich eine gewisse Autarkie an den Tag zu legen und zu wissen was und wo man alles finden kann. 

Heute sind wir losgezogen und haben Brennnesselsamen gesammelt. Einfach ab in den Stadtwald, Handschuhe an und eine große Schüssel voll nussig schmeckende Energiespender geholt. Die Blätter sind jetzt für Tee nicht mehr wirklich lecker und geeignet, deshalb ziehen wir für Tee lieber im Frühjahr wieder los.

  
Danach werden sie getrocknet und kommen in ein Glas.   

Man kann die Samen entweder über das Müsli geben oder auch geröstet in den Salat. 

Propolistinktur 

Sie ist fertig! Meine erste selbst hergestellte Propolistinktur. 2 kleine Gläschen sind es geworden. 

  
Ich sammle unterjährig immer den Propolis den die Bienen an den Rähmchen hinterlassen und gebe ihn dann direkt ins Gefrierfach. Auf die Art sammelt sich dann übers Jahr doch eine kleine Menge zusammen.
Diese wird dann gefroren pulverisiert (entweder mit einer alten Kaffeemühle, mit dem Mörser oder einer Küchenmaschine) und in ein dunkles Schraubglas gefüllt. Nun kommt reiner medizinischer Alkohol aus der Apotheke drauf im Verhältnis 1:2. Also bspw. 20g Propolis und 40g Alkohol, ich hatte den 96%igen.

Danach kommt der Deckel drauf und einmal täglich wird das ganze gut durchgeschüttelt. Wenn man nicht täglich daran denkt, ist es auch nicht schlimm.
Nach ca. 6 Wochen wird alles durch ein Kaffeefilter in ein sauberes Glas gefüllt. Im alten Glas bleiben nun nur noch saubergewaschene sonnengelbe Wachsreste zurück und im neuen sammelt sich die dunkelbraune Propolistinktur.


„Äußerlich wird Propolis vorbeugend und therapeutisch bei Irritationen, Entzündungen und Verletzungen der Haut (…) und Schleimhaut (…) verwendet. Ethanolische Sprays und Lutschpastillen werden zum Schutz vor Infektionen und zur unterstützenden Behandlung bei leichten Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum angewendet. Auch in Pflegeprodukten für Haut und Haare wird Propolis verwendet. Lokal wird Propolis in Einreibungen und Salben zur Linderung rheumatischer Beschwerden benutzt.
Innerlich wird Propolis traditionell zur Stärkung des Immunsystems und Vorbeugung vor Erkältungskrankheiten der unteren Atemwege (Bronchitis) angewendet. „(Quelle: Wikipedia)

Pflanzensamenkreiselei

Vor kurzem machte mich eine Bekannte auf eine ganz nette Aktion aufmerksam:

Eine Pflanzensamenkreiselei

Nachdem ich erst an einen dieser furchtbaren Kettenbriefe dachte, fand ich die Idee aber zunehmend besser und bin nun auch dabei! 

Schließlich kennt man ja doch immer nur das was man schon immer selbst anbaut und so kommt mal etwas neues dazu. Wer noch mitmachen will, der muss einfach im Beitrag von Pingagas Blog ein Kommentar hinterlassen.

  

Gartenapfelsaft

Ich hab viele Jahre die Menschen mit einem Entsafter belächelt. Wozu man sowas wohl brauch, war mir nicht klar. Im Smoothie werden die Äpfel und alles andere schließlich als Ganzes atomisiert, da braucht es auch keinen Entsafter. 

Aber nachdem dieses Jahr ein tolles Apfeljahr ist und ich vor lauter Smoothie, Apfelmus, Apfelkuchen und sonstigen Apfelvariationen gar nicht weiß wohin mit den Äpfeln haben wir uns nun doch mal einen Zentrifugenentsafter gekauft.   

Für schmale 40€ stand das Ding ein Tag später hier und seither haben wir schon 8l Apfelsaft gepresst. Und zwar alles nur aus Falläpfeln. Das finde ich persönlich besonders gut, denn ich hab diesen inneren Drang die Dinge ganz und komplett verwerten zu wollen. 

Im Grunde kann man damit auch jeden anderen Saft mit herstellen, nur haben wir das noch nicht probiert. Die Kinder freuen sich auf einmal regelmäßig zu Hause mal einen Apfelsaft zu trinken und die Hühner freuen sich über den Trester der übrig bleibt