Wildkräuterpesto

Zur Zeit kommt man ja vor (Un)kraut das überall sprießt gar nicht mehr durch den Garten. Und ich komm nicht daran vorbei ohne den Drang es verarbeiten zu wollen.

Deswegen hab ich heute mal wieder eine Runde gedreht und ein sehr leckeres Wildkräuterpesto gemacht.

  • 1 Hand voll Löwenzahnblätter
  • 1 Hand voll Brennnesselblätter
  • 1 Hand voll Gundermann 
  • 3 Blätter Bärlauch
  • 1/2 Hand voll Ruccola 
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Hand voll Pinienkerne (geröstet)
  • 40ml Olivenöl 
  • 2 TL Salz 

Alles in den Schredder und klein mixen. Mit Öl auffüllen und direkt essen oder ins Glas abfüllen. 

Wer den Pecorino vermisst, der kommt bei mir nicht ins Pesto, den kann sich jeder selbst darüber machen, so man es mag. Damit ist das Pesto sogar vegan 🙂

Guten Appetit 

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Erntezenit vs. Urlaub

Es gibt Timings die passen einfach nicht! Zum Beispiel kollidiert unser Urlaub dieses Jahr komplett mit unserem Garten.

Denn zur Zeit könnte man täglich einfach nur ernten, ernten und nochmals ernten. Wir sind tatsächlich zur Zeit Gemüsetechnisch Selbstversorger.  

Von Brokkoli über Spitzkohl, Salat, Gurken, Tomaten und Zucchinis ist alles da was das Herz begehrt.

Ganz begeistert bin ich vom Brokkoli den ich dieses Jahr das erste Mal gepflanzt habe und der offensichtlich in seiner völligen Anspruchslosen Art perfekt in meinen Garten passt. 

 
Und nun gab es den ersten 700g schweren Brokkoli, einfach großartig.

 

Leider muss ich meinen Garten jetzt kurz vor seinem Erntezenit für zwei Wochen allein lassen.  Und in den zwei Wochen gibt es mit Sicherheit 6 Zucchinis, 3 Spitzkohls, 8 Salate, 4 Brokkolis und etliche Tomaten und Gurken – schlechtes Timing dieses Jahr. Mal schauen was noch dran ist wenn wir zurück sind.

  
Auch die Bienen können danach wieder geschleudert werden, denn die waren in den letzten Wochen ebnfalls unheimlich fleißig  

  

Rhabarberbarbarasirupbar

Faszinierend ist Rhabarber ja schon sehr. Von jetzt auf gleich wuchert er im Garten, die Riesenblätter haben mich schon als Kind begeistert (schade das sie für grüne Smoothies nicht geeignet sind), nur die Stiele selbst mag ich gar nicht so sehr.  
Viele Jahre blieben sie fast ungenutzt im Garten, bis ich letztes Jahr endlich eine Verwendung gefunden haben: Rhabarbersirup! 

  

  • 750 g Rhabarber ungeschält
  • 20g Zitronensaft
  • 300 g Zucker
  • 1/2 Liter Wasser

Rhabarber klein schneiden (nicht schälen), Faule wie ich Schreddern kurz, dann 15 min kochen,  durch ein Sieb abseihen, nochmal kurz mit Zitronensaft und Zucker aufkochen und in Flaschen abfüllen.

Ich finde das schmeckt super in Mineralwasser und die Kinder finden die rosa Brause auch ganz toll 

Bohnentipi

Wir haben ein neues „Spiel-Nutz-Garten-Element“ heute gebaut: das Bohnentipi!

Man nehme ca. 8 Bambusstäbe a 1,80m und stelle sie zu einem Tipi zusammen. Um jeden Stab haben wir ca. 4 Löcher gemacht und je 3 Samen hineingelegt. Erde wieder drauf, angegossen und nun hoffen wir das bald alles rankt und wuchert.

Bis dahin kann man aber auch wunderbar Stoffe oder Decker drum herum wickeln und hat direkt ein Zelt. 

  

Hochbeete schnell und einfach

Schon lang wollte ich ein Hochbeet haben. Aber für ein paar Latten Holz soviel zu bezahlen fand ich unverhältnismäßig, noch dazu gefielen mir die meisten nicht mal.

Also schauten wir uns etwas im Internet um und kamen auf die Idee aus einem einfachen Holzkomposter aus dem Baumarkt ein Hochbeet zu bauen. Einfach zusammenstecken, mit Teichfolie innen verkleiden – nach unten hin bleibt es offen – und dann mit den normalen Hochbeetschichten befüllen.

  
Wir sind schwer begeistert und unser Gemüse wächst wie verrückt darin.